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Kurzinformation zum wissenschaftlichen Hintergrund der Befragung

 

Das Befragungssystem basiert auf der Testmethode der biographischen Fragebögen. In den hinterlegten ca. 800 Fragen werden Sachverhalte aus der persönlichen Biographie angesprochen, die dem willentlichen Zugriff unterliegen und in denen sich später erfolgreiche von weniger erfolgreichen Mitarbeitern unterscheiden. Die Fragen werden, in der Art eines elektronischen Vorstellungsinterviews, abhängig von den zuvor gegebenen Antworten gestellt. Der Befragungsverlauf passt sich auf diese Weise von selbst den Erfahrungsräumen an, aus denen die Bewerber Aufschlussreiches zu berichten haben, und kommt in der Regel mit ca. 100 Fragen aus.

 

Wegen der geringen Fälschungsanfälligkeit ist das System als Pretest zur Vorauswahl, aber auch als Instrument zur Bewährungsprognose bei Beamtenanwärtern eingesetzt. Ausführlicher ist das Verfahren beschrieben in: „Internetgestützte Bewerberauswahl auf Basis biographischer Daten“ von Gerhard Gros in „Personalauswahl im öffentlichen Sektor“, herausgegeben von Andreas Gourmelon, Christine Kirbach und Stefan Etzel im Nomos-Verlag, Baden-Baden 2009. Den Beitrag können Sie hier abrufen.

 

Stand: 19.05.2010 

ig0911232.doc